Ich habe mich lange unsichtbar gefühlt.

Auch jetzt tut es noch weh, das auszusprechen, weil dieses Gefühl, nicht beachtet, nicht gesehen oder ignoriert zu werden, so tief geht und ohne Hilfe wirklich schwer zu überwinden ist.

Wenn du bei diesem Artikel gelandet bist, gehe ich davon aus, dass du dich mindestens auch schon einmal so gefühlt hast und dir einen Weg suchst, dieses negative Gefühl zu überwinden und diesen Teil deines Lebens hinter dir zu lassen. Dieser erste Schritt ist toll – herzlichen Glückwunsch!

Lass uns zusammen schauen, wieso, weshalb und warum wir uns in bestimmten Situationen so fühlen. Dafür zitiere ich aus meinem Workbook die Einleitung zum ersten Modul:

„Mir fallen unzählige Beispiele aus unserem Alltag ein: Du bist die Schwester, der am wenigsten Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die eine Person in der Freundesgruppe, die oft übersehen oder vergessen wird. Deine Kollegen machen Witze miteinander und du wirst nicht mit eingebunden. Die anderen Mütter aus dem Kindergarten treffen sich, haben ihre WhatsApp-Gruppe – nur du wirst nicht eingeladen. Ich glaube jeder von uns hat sich schon mal in einer ähnlichen Situation befunden.

Häufen sich Ereignisse dieser Art, kommt man oft an den Punkt, an dem man beginnt, sich Fragen zu stellen: Liegt es an mir? Was mache ich falsch? Bin ich vielleicht zu langweilig? Was genau haben andere, das ich nicht habe? Und genau dann passiert etwas, das viele von uns jahrelang falsch machen: Wir beginnen, diese Gedanken zu glauben und infolge dessen fangen wir an, uns zu verstecken und uns selbst klein zu machen. Wir wollen erst recht nicht auffallen und am liebsten würden wir verhindern, dass irgendjemand bemerkt, wie oft wir übersehen werden.

Und genau hier beginnt der Teufelskreis: Wir nehmen uns zurück und richten unsere Aufmerksamkeit immer stärker auf unsere Außenwelt und die Menschen um uns herum. Wir suchen nach Bestätigung, Anerkennung und Zugehörigkeit – doch auch wenn das Gefühl der Zugehörigkeit ein Grundbedürfnis von uns Menschen ist, wirken wir dadurch oft bedürftig, obwohl wir uns eigentlich nur gesehen fühlen möchten. Bedürftigkeit wirkt aber selten anziehend – weder auf andere Menschen noch auf neue Möglichkeiten.“

Wenn wir verstanden haben, wo genau unsere Gefühle herkommen, was wir eigentlich wollen und wie wir am besten dorthin gelangen, lassen wir Situationen, in denen wir uns unsichtbar und nicht gesehen fühlen, gar nicht erst an uns heran. Unsere ganze Ausstrahlung verändert sich und das wirkt ganz natürlich auch auf die Menschen in unserem Umfeld.

Ein Tipp, den ich dir unbedingt mitgeben möchte

Wenn du dich wieder in einer dieser Situationen befindest, denke immer daran, dass du dich nicht allein so fühlst. Auch andere Menschen fühlen so – mehr, als du wahrscheinlich denkst! Lass nicht zu, dass Scham deine Gedanken und Handlungen übernimmt. Wenn wir nämlich denken, dass es nur uns so geht und alle anderen mehr gesehen und wahrgenommen werden als wir, dann glauben wir, mit uns müsse etwas nicht stimmen.

Um dieses Gefühl loszuwerden braucht es zwei Dinge:

  1. Verstehen, wie es dazu kommt: Welche Muster und Schutzmechanismen haben wir mit den Jahren aufgebaut, zeigen wir uns authentisch?
  2. Situationen der Unsichtbarkeit erkennen und unser angeignetes Wissen über uns Selbst nutzen: Ist das die richtige Umgebung für mich? Passen diese Menschen zu mir? Was will ich eigentlich?

Wenn du das Gefühl hast, dich in diesem Artikel wiedergefunden zu haben…

…dann möchte ich dir etwas mitgeben:

Genau diese Themen habe ich in meinem Workbook „Sichtbarkeit“, basierend auf persönlichen Erfahrungen und Erfolgen, in sechs verschiedenen Modulen aufgearbeitet. Es ist der erste Teil der „Übe die Kunst, Sie zu sein“-Reihe, die Tools und Reflexionsfragen beinhaltet, die dir dabei helfen, sichtbar zu werden, deine Identität und Werte wiederzufinden und wieder mehr Raum einzunehmen.

Ich habe es in einem Jahr geschafft, mein Denken neu zu strukturieren und meinen Fokus neu auszurichten. Ich habe beschlossen, dass ich ein Leben aus ganzem Herzen führen möchte. Und ich möchte andere Frauen dabei unterstützen, die das ebenfalls erreichen möchten.

Lebendig. Frei. Echt.

Denn das Leben wartet nicht.

Die Frage ist nur: Wie lange möchtest du noch warten?

Kommentar verfassen

Es hat einen Grund, weshalb du hier bist ~

Ich bin Angelina

Bei mir findest du Impulse und Inspiration rund um Persönlichkeitsentwicklung, Selbstvertrauen und Authentizität. Das Gefühl, unsichtbar zu sein, hat mich viele Jahre begleitet. Ich kenne die Zweifel und den Wunsch, endlich gesehen zu werden. Genau deshalb teile ich heute mein Wissen und meine Erfahrungen mit dir. Damit du aufhörst, dich anzupassen – und beginnst, die Frau zu sein, die du wirklich bist: frei, wild, unberechenbar und einzigartig.

Let’s connect

Entdecke mehr von Die Kunst, Sie zu sein

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen